Montag, 26. August 2013
Ich bin eine alte Schachtel und ich find das gut
timkim, 14:44h
Nein, ich fühle mich nicht alt, aber ich bin es eigentlich, ich bin 61. Und ganz ehrlich, an Tagen wie heute, finde ich das von großem Vorteil, dieses ganze Elend nicht mehr allzu lange mitmachen zu müssen. Vielleicht machte ich mir Gedanken über unsere Gesellschaft, weil die Wahlen kurz bevorstehen. Aber, genaugenommen, hadere ich schon seit sehr langem damit, wie in unserer Gesellschaft gelebt wird. Ich komme halt noch aus einer Zeit, wo man innovativ war, wo man eine eigene Meinung vertreten hat, wo man kritisch war und sich das auch traute zu sein. Heute sehe ich nur, wie Werte immer mehr verfallen, wie alle und alles in der Gesellschaft gleichgezogen wird, wie achtlos mit der Natur umgegangen wird und vor allem, wie wirklich alles verwaltet wird. Meine Güte, müssen wir für alles Verordnungen und Bestimmungen haben, für alles und jedes, hallo! Das ist doch alles nicht mehr zu ertragen.
Eine Freundin von mir erzählte mir kürzlich von einem Wochenende, das sie mit den Kindern, sie ist Erzieherin, in einem Jugendhaus verbrachte. Sechs der Kinder hatten irgendwelche Krankheiten und so mußte darauf geachtet werden, welches wann welche Medikamente nimmt, wer was nicht essen darf, usw. Ist das nicht ein Krampf. Sowas kenne ich von früher überhaupt nicht. Heute darf man ja kaum noch einem Kind ein Bonbon anbieten, ohne mit einem Bein im Knast zu stehen.
Die Hysterie der Nichtraucher, bitte ich bin bekennende Nichtraucherin, aber dieses Theater daß gegen die Raucher veranstaltet wird, geht mir tierisch auf die Nerven.
Es gibt so vieles, was mir in dieser Gesellschaft nicht mehr gefällt. Die Menschlichkeit ist völlig verdrängt, alles geht nach Verordnung. Ich will das nicht. Ich will nicht bei einem Problem in einer Hotline stecken und mit jemandem reden müssen, der eigentlich gar keine Ahnung hat. Ich will keine stereotypen Schreiben von Behörden, sondern solche, die auch auf mein Anliegen eingehen.
Ich kann aber wenig dagegen tun. Das einzige, was mir bleibt, ist mir diesen ganzen Unsinn von außen anzuschauen und mein Leben so leben, wie ich Leben empfinde. Ich lebe nach meinen Regeln und nach meinem gesunden Menschenverstand. Das ist für mich die einzige Möglichkeit, noch ein lebenswertes Leben zu führen.
Eine Freundin von mir erzählte mir kürzlich von einem Wochenende, das sie mit den Kindern, sie ist Erzieherin, in einem Jugendhaus verbrachte. Sechs der Kinder hatten irgendwelche Krankheiten und so mußte darauf geachtet werden, welches wann welche Medikamente nimmt, wer was nicht essen darf, usw. Ist das nicht ein Krampf. Sowas kenne ich von früher überhaupt nicht. Heute darf man ja kaum noch einem Kind ein Bonbon anbieten, ohne mit einem Bein im Knast zu stehen.
Die Hysterie der Nichtraucher, bitte ich bin bekennende Nichtraucherin, aber dieses Theater daß gegen die Raucher veranstaltet wird, geht mir tierisch auf die Nerven.
Es gibt so vieles, was mir in dieser Gesellschaft nicht mehr gefällt. Die Menschlichkeit ist völlig verdrängt, alles geht nach Verordnung. Ich will das nicht. Ich will nicht bei einem Problem in einer Hotline stecken und mit jemandem reden müssen, der eigentlich gar keine Ahnung hat. Ich will keine stereotypen Schreiben von Behörden, sondern solche, die auch auf mein Anliegen eingehen.
Ich kann aber wenig dagegen tun. Das einzige, was mir bleibt, ist mir diesen ganzen Unsinn von außen anzuschauen und mein Leben so leben, wie ich Leben empfinde. Ich lebe nach meinen Regeln und nach meinem gesunden Menschenverstand. Das ist für mich die einzige Möglichkeit, noch ein lebenswertes Leben zu führen.
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