... newer stories
Dienstag, 20. August 2013
timkim, 00:43h
Ist schon spät. Heute ist so ein schöner Abend, ich kann nicht schlafen.
Ich habe mal so rumgeschaut, was andere über ältere Frauen bzw. über Älterwerden so bloggen. Vielleicht habe ich die falschen Seiten erwischt, aber das ist alles nicht das, was ich meine. Natürlich wünschen wir uns alle fit, gesund und aktiv zu sein im Alter. Doch ganz so wird der Alltag für uns alle nicht sein, oder? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dieses neue Lebensgefühl der Alten ziemlich an der Wirklichkeit vorbeigeht. Es geht doch gar nicht darum, daß wir über 50jährigen alle top gestylt aussehen, unsere Hobbies pflegen, Geld für Nahrungszusätze ausgeben und Bildungsreisen unternehmen. Das ist doch nicht die Realität.
Was ich meine, ist das Leben. Das Leben hat uns alle mit spätestens 50 geprägt. Wir haben Höhen und Tiefen durchlebt und das hat seine Spuren hinterlassen. Das heißt, wir sehen längst nicht mehr so top aus, unsere Gesundheit hat gelitten, wir haben so manches Zipperlein und wir haben alle ganz unterschiedliche Interessen. Es geht doch lediglich darum, dass wir das Leben noch lieben, daß wir gerne leben und daß wir uns Perspektiven schaffen. Natürlich lassen wir uns nicht gehen, pflegen uns und achten auf unsere Gesundheit. Wir brauchen aber nicht all die Cremes und Pharmamittelchen und die Trendbeschäftigungen, die man uns unbedingt aufoktroieren will. Wir Steh-Auf-Ännchen sind autark und wissen selber, was wir wollen und was gut für uns ist.
Ich habe mal so rumgeschaut, was andere über ältere Frauen bzw. über Älterwerden so bloggen. Vielleicht habe ich die falschen Seiten erwischt, aber das ist alles nicht das, was ich meine. Natürlich wünschen wir uns alle fit, gesund und aktiv zu sein im Alter. Doch ganz so wird der Alltag für uns alle nicht sein, oder? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dieses neue Lebensgefühl der Alten ziemlich an der Wirklichkeit vorbeigeht. Es geht doch gar nicht darum, daß wir über 50jährigen alle top gestylt aussehen, unsere Hobbies pflegen, Geld für Nahrungszusätze ausgeben und Bildungsreisen unternehmen. Das ist doch nicht die Realität.
Was ich meine, ist das Leben. Das Leben hat uns alle mit spätestens 50 geprägt. Wir haben Höhen und Tiefen durchlebt und das hat seine Spuren hinterlassen. Das heißt, wir sehen längst nicht mehr so top aus, unsere Gesundheit hat gelitten, wir haben so manches Zipperlein und wir haben alle ganz unterschiedliche Interessen. Es geht doch lediglich darum, dass wir das Leben noch lieben, daß wir gerne leben und daß wir uns Perspektiven schaffen. Natürlich lassen wir uns nicht gehen, pflegen uns und achten auf unsere Gesundheit. Wir brauchen aber nicht all die Cremes und Pharmamittelchen und die Trendbeschäftigungen, die man uns unbedingt aufoktroieren will. Wir Steh-Auf-Ännchen sind autark und wissen selber, was wir wollen und was gut für uns ist.
... link (0 Kommentare) ... comment
Natur wird immer mehr verdrängt
timkim, 18:29h
Ich bin ein bekennender Naturfreak. Ich liebe Natur über alles. Ok, ich mag auch Städte wie Frankfurt oder New York. Damit habe ich überhaupt keine Probleme. Aber ich freue mich einfach, dass ich auf dem Land lebe. Wir haben hier, in einem recht kleinen Ort, einen schönen Weiher. Gehabt! muss man wohl sagen. Was in diesem Jahr an Schindluder dort betrieben wurde, kann ich gar nicht alles aufschreiben. Heute morgen bin ich wieder um den Weiher gelaufen und habe mit Entsetzen festgestellt, dass noch mehr Bäume gefällt wurden. Diesmal am Bacheinlauf. Dort sah es so schön verwildert und mystisch aus. Nun ist alles kahl.
Was mich daran so aufregt ist die Tatsache, dass es anscheinend ein neuer Trend ist. Ich beobachte überall, dass Natur auf dem Land immer mehr verdrängt wird. Die Vorgärten sind mehr und mehr mit Kiesel und Stein gestaltet, statt mit Pflanzen und Rasen. Natürlich, das macht weniger Arbeit, aber schön sieht es nicht aus. Vor allem nimmt man den Kleinlebewesen immer mehr Lebensraum damit. Kapiert das denn keiner?
Auch andere Seen hier in der Gegend werden immer mehr aufgemotzt, zum Opfer der Natur, damit sie für Spaziergänger interessanter werden und man mit den Ausflüglern mehr Geld verdienen kann.
Was mich daran so aufregt ist die Tatsache, dass es anscheinend ein neuer Trend ist. Ich beobachte überall, dass Natur auf dem Land immer mehr verdrängt wird. Die Vorgärten sind mehr und mehr mit Kiesel und Stein gestaltet, statt mit Pflanzen und Rasen. Natürlich, das macht weniger Arbeit, aber schön sieht es nicht aus. Vor allem nimmt man den Kleinlebewesen immer mehr Lebensraum damit. Kapiert das denn keiner?
Auch andere Seen hier in der Gegend werden immer mehr aufgemotzt, zum Opfer der Natur, damit sie für Spaziergänger interessanter werden und man mit den Ausflüglern mehr Geld verdienen kann.
... link (0 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 1. August 2013
Heiße Sommertage
timkim, 17:00h
Meine Lieben,
an so einem heißen Tag, wie heute, will man, wenn man es sich leisten kann, nichts tun. Ich habe richtige Probleme mit Hitze. War immer schon so. Wahrscheinlich gibt es dafür, wie heutzutage für alles, ein Krankheitsbild. Ich habe mich nie darum gekümmert. Es genügt mir, zu wissen, dass ich Hitze nicht vertrage. Was bleibt mir also zu tun? Ans Wasser gehen, ganz klar. Wir haben aber nur einen kleinen Stadtweiher, und an Tagen wie heute, tummelt sich dort alles. Menschenmassen sind ebenfalls etwas, womit ich gar nicht klar komme.
Aber - ich habe eine super Alternative. Ich wohne in der Nähe von einem Fluss - Nahe und kenne einen der schönsten Plätze, die dieser Fluss zu bieten hat. Hierhin ziehe ich mich zurück. Hier gibt es Tische und Bänke unter schattigen Bäumen auf wunderbar gepflegtem Rasen. Und das schönste: Außer mir ist hier praktisch nie jemand.
Manchmal, so wie heute, habe ich Glück und im nahegelegenen Vereinsheim tagt eine Gruppe. Dann kann ich mir - welch ein Luxus - ein kaltes, gezapftes Bier holen.
Herrlich! Hier verbringe ich einige Stunden mit dösen, lesen, schreiben. Zwischendurch wate ich, zur Abkühlung, durchs seichte Wasser der Nahe.
Warum ich euch das mitteile? Ich will euch ermuntern, auch eure Nische zu finden. Macht nicht das, was alle tun, wenn ihr euch damit nicht wohl fühlt. Wenn ihr ein bisschen nachdenkt, fallen euch bestimmt Alternativen ein. Und fast immer, so ist meine Erfahrung, sind sie ganz in der Nähe.
Ich wünsche euch einen schönen Restsommer!!!
an so einem heißen Tag, wie heute, will man, wenn man es sich leisten kann, nichts tun. Ich habe richtige Probleme mit Hitze. War immer schon so. Wahrscheinlich gibt es dafür, wie heutzutage für alles, ein Krankheitsbild. Ich habe mich nie darum gekümmert. Es genügt mir, zu wissen, dass ich Hitze nicht vertrage. Was bleibt mir also zu tun? Ans Wasser gehen, ganz klar. Wir haben aber nur einen kleinen Stadtweiher, und an Tagen wie heute, tummelt sich dort alles. Menschenmassen sind ebenfalls etwas, womit ich gar nicht klar komme.
Aber - ich habe eine super Alternative. Ich wohne in der Nähe von einem Fluss - Nahe und kenne einen der schönsten Plätze, die dieser Fluss zu bieten hat. Hierhin ziehe ich mich zurück. Hier gibt es Tische und Bänke unter schattigen Bäumen auf wunderbar gepflegtem Rasen. Und das schönste: Außer mir ist hier praktisch nie jemand.
Manchmal, so wie heute, habe ich Glück und im nahegelegenen Vereinsheim tagt eine Gruppe. Dann kann ich mir - welch ein Luxus - ein kaltes, gezapftes Bier holen.
Herrlich! Hier verbringe ich einige Stunden mit dösen, lesen, schreiben. Zwischendurch wate ich, zur Abkühlung, durchs seichte Wasser der Nahe.
Warum ich euch das mitteile? Ich will euch ermuntern, auch eure Nische zu finden. Macht nicht das, was alle tun, wenn ihr euch damit nicht wohl fühlt. Wenn ihr ein bisschen nachdenkt, fallen euch bestimmt Alternativen ein. Und fast immer, so ist meine Erfahrung, sind sie ganz in der Nähe.
Ich wünsche euch einen schönen Restsommer!!!
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 31. Juli 2013
Traut euch!
timkim, 14:49h
Letztens habe ich eine schöne Geschichte gelesen. Kurzgefasst geht es dabei um einen Adler, der in einem Hühnerstall aufwächst und gar nicht weiß, dass er ein Adler ist. Er lebt halt wie ein Huhn, weil er nichts anderes kennt. Insgeheim jedoch, fühlt er die Sehnsucht in sich, sich aufzuschwingen und sich über den Hühnerstall zu erheben. Letztendlich traut er sich dann auch.
Was sagt uns das? Geht es nicht den meisten von uns so ähnlich? Wir leben das Leben, das alle anderen um uns herum auch leben und verdrängen die Träume in uns.
Ich fordere euch auf: Lasst eure Träume wieder lebendig werden. Dazu sind wir da, um so viel wie möglich von unseren Träumen zu leben. Lasst nicht zu, dass eure Umwelt euch am Leben hindert.
Lasst uns heute der Adler sein und etwas tun, was wir uns sonst nicht erlauben würden.
Viel Erfolg!
Was sagt uns das? Geht es nicht den meisten von uns so ähnlich? Wir leben das Leben, das alle anderen um uns herum auch leben und verdrängen die Träume in uns.
Ich fordere euch auf: Lasst eure Träume wieder lebendig werden. Dazu sind wir da, um so viel wie möglich von unseren Träumen zu leben. Lasst nicht zu, dass eure Umwelt euch am Leben hindert.
Lasst uns heute der Adler sein und etwas tun, was wir uns sonst nicht erlauben würden.
Viel Erfolg!
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories